Geologie
Trockenmauer
Direkt an der A8 westlich von Hohenwettersbach liegt ein ehemaliger Sandsteinbruch. Von Grünwettersbach aus kommend biegt man die Hohenwettersbacher Straße ab in die Straße Zum Wald. In ihrer Verlängerung folgt man dem Waldweg und unterquert die A8. Von Hohenwettersbach aus führt ein Feldweg zwischen Sportplatz und Autobahn zum Steinbruch. Dort lassen sich mehrere Phänomene des Buntsandstein erkennen. Wir befinden uns in den oberen Schichten des Buntsandstein.
Im linken Teil sieht man besonders schön dicke Sandsteinbänke. Auffällig sind die verschiedenen Farbtöne des Sandsteins, die vom Roten ins Gelbliche und Beige reichen. Aus diesem sogenannten Pfinzsandstein wurden häufig Bausteine für Karlsruher Gebäude verwendet, etwa die Stephanskirche und den Rathausturm.
Über den kompakten Sandsteinbänken liegt die Verwitterungsschicht. Hier sind die Bänke schon in dünne Plattenpakete zerfallen, die aus der Wand herausgefallen oder verrutscht sind.
Überall im Steinbruch finden sich einzelne senkrechte Risse, sog. Klüfte. Sie entstehen dort, wo sich durch seitlichen Druck Spannungen im Gestein aufbauen.
Im Steinbruch haben die Schichten stellenweise unterschiedliche Neigungsrichtungen. Einer Schicht die von rechts oben nach links unten führt, folgt eine andere, die von rechts unten nach links oben verläuft usw. Man spricht von Kreuzschichtung. Besonders deutlich sieht man das im nach rechts auslaufenden Teil desSteinbruchs.
mit freundlicher Genehmigung entnommen aus: "Naturführer Karlsruhe Geologie I",  Umweltamt der Stadt Karlsruhe 2000